Systemische Aufstellungsarbeit/ Familienaufstellungen
Anhand der persönlichen Herkunfts-Geschichte kann die Aufstellungsarbeit zeigen, wie Beziehungen aus dem Gleichgewicht geraten, wie Verstrickungen entstehen und wie sie aufgedeckt und in der Gegenwartsfamilie gelöst werden können. Das Grundprinzip lässt sich so beschreiben: Jede Familie ist ein System. In diesem System gibt es Ordnungen, Rollen und Dynamiken – manche davon sind uns bewusst, viele aber nicht. Wenn in einem System etwas aus dem Gleichgewicht gerät – wenn jemand ausgeschlossen wurde, ein Schicksal nicht betrauert werden konnte, eine Rolle falsch besetzt ist – dann spüren das oft die nachfolgenden Generationen. Nicht als bewusste Erinnerung, sondern als Muster, Gefühl oder wiederkehrendes Problem.
Wir setzen systemische Arbeit bei folgenden Themen ein:
Wiederkehrende Beziehungsmuster: Trennungen, Konflikte, das Gefühl, nie wirklich ankommen zu können.
Erziehung und Kinder: Wenn das eigene Kind Verhaltensweisen zeigt, die einen an sich selbst erinnern. Wenn man sich als Elternteil hilflos fühlt, obwohl man alles „richtig“ macht.
Familiäre Konflikte: Geschwisterstreit, entfremdete Eltern, Erbschaftsstreitigkeiten – Situationen, in denen das Verhältnis schon lange belastet ist.
Berufliche Blockaden: Wenn Erfolg sich nicht einstellt, obwohl die Fähigkeiten vorhanden sind. Wenn immer wieder dieselben Hindernisse auftauchen.
Unerfüllter Kinderwunsch: Wenn medizinisch keine Erklärung gefunden wird und emotionale Blockaden möglicherweise eine Rolle spielen.
Körperliche Beschwerden ohne organischen Befund: Nicht als Ersatz für medizinische Abklärung, aber als ergänzende Perspektive.
Transgenerationale Muster: Wenn Krieg, Verlust, Verschweigen oder Trauma in der Familiengeschichte noch in der Gegenwart spürbar sind.